Ein klassischer Synthesizer wird oft daran erkannt, wie schnell aus einer kleinen Reglerbewegung eine brauchbare Klangidee entsteht. Genau dort setzt der Roland JUNO-X an: Er verbindet die vertraute JUNO-Bedienlogik mit einer umfangreichen digitalen Klangarchitektur und bleibt dabei auf direkte Eingriffe am Instrument ausgelegt.
JUNO-Klangmodelle und ZEN-Core im selben Instrument
Im Kern arbeiten das aktuelle JUNO-X-Modell, die nachgebildeten JUNO-60- und JUNO-106-Modelle sowie Rolands ZEN-Core-System zusammen. Dazu kommen Klangmaterial des XV-5080, RD-Pianos und ein Vocoder. Damit deckt das Keyboard klassische Flächen und Leads ebenso ab wie Piano-Sounds, Drums und experimentellere Texturen.
Das JUNO-X-Modell erweitert den bekannten Charakter um einen weiterentwickelten Super-Saw-Oszillator, Anschlagdynamik, Pitch-Envelope-Steuerung und Chorus III. Die beiden Chorus-Modi der historischen JUNOs sind ebenfalls vorhanden. Drei Chorus-Modi lassen sich für unterschiedlich dichte und bewegte Klangfarben einsetzen.
Vier Play Parts, Rhythm-Part und Scenes
Für komplexere Sounds lassen sich bis zu vier Play Parts gleichzeitig kombinieren oder über die Tastatur aufteilen. Ein eigener Rhythm-Part ergänzt diese Struktur. So kann ein Setup etwa eine breite Fläche, einen Lead-Sound, ein Piano und eine rhythmische Ebene zusammenführen, ohne dass externe Klangerzeuger nötig sind.
Die 256 Scenes speichern den Zustand eines vollständigen Setups. Neben den vier Instrument-Parts und dem Rhythm-Part gehören dazu I-Arpeggio-Einstellungen, Effekte und weitere Klangparameter. Das hilft bei Proben und Auftritten, wenn mehrere vorbereitete Klangkombinationen schnell wieder verfügbar sein sollen.
Direkte Klangformung auf der Bedienoberfläche
Slider, Taster und das übersichtliche Bedienfeld geben wichtigen Parametern einen festen Platz. Das LCD übernimmt die Navigation durch tieferliegende Einstellungen. Die 61 Tasten mit Channel Aftertouch reagieren auf den Anschlag und erlauben es, Klangparameter während des Spiels zu beeinflussen.
Für Bewegung im Pattern steht neben einem klassischen Arpeggiator auch I-Arpeggio bereit. Diese Funktion erzeugt sich verändernde Notenabläufe aus dem Spiel auf der Tastatur. Die resultierende MIDI-Performance lässt sich für die Weiterarbeit in einer DAW exportieren.
Effekte, Vocoder und Anschlüsse für Studio und Bühne
Jeder Part kann mit eigener MFX- und EQ-Bearbeitung arbeiten; Drive, Delay und Reverb ergänzen die Klanggestaltung. Master-EQ und Kompressor bearbeiten das Gesamtsignal. Über den Mikrofoneingang lässt sich eine Stimme einbinden und mit den dafür vorgesehenen Vocal-Effekten oder dem Vocoder verarbeiten.
Die Rückseite bietet symmetrische XLR- und Klinken-Hauptausgänge, einen Stereo-Audioeingang, MIDI In/Out sowie USB Computer für Audio und MIDI. Ein separater USB-Memory-Anschluss dient der Sicherung von Einstellungen auf einem USB-Flashspeicher. Integrierte Stereolautsprecher und Bluetooth-Audiostreaming machen das Instrument auch ohne externe Abhöre nutzbar.
Wann ist der Roland JUNO-X eine passende Wahl?
Der Roland JUNO-X eignet sich für Keyboarder, Produzenten und Live-Musiker, die den unmittelbaren Zugriff eines JUNO mit einer großen Auswahl an Roland-Klangwelten verbinden möchten. Seine Part-Struktur und die Scenes passen gut zu Setups, in denen mehrere Sounds innerhalb eines Songs bereitstehen müssen und der Wechsel ohne lange Menüarbeit erfolgen soll.
Im Studio liefert der Synthesizer eine breit aufgestellte Basis für elektronische Produktionen, Pop, Soundtracks und klassische Keyboard-Parts. Auf der Bühne unterstützen die anschlagdynamische Tastatur mit Aftertouch, die fest gespeicherten Scenes und die umfangreichen Audio- und MIDI-Anschlüsse eine eigenständige Performance oder die Einbindung in ein vorhandenes Hardware- und DAW-Setup.
Features Roland JUNO-X
- Programmierbarer polyphoner Synthesizer mit ZEN-Core-System
- JUNO-X-, JUNO-60- und JUNO-106-Klangmodelle
- Zusätzliche Sounds aus XV-5080 und RD-Piano-Serie sowie Vocoder
- Vier Play Parts und ein eigener Rhythm-Part
- 256 Scenes für komplette Performance-Setups
- 61 Tasten mit Anschlagdynamik und Channel Aftertouch
- JUNO-Chorus mit drei Modi
- I-Arpeggio und klassischer Arpeggiator
- Part-MFX und EQ sowie Drive, Delay, Reverb, Master-EQ und Kompressor
- Mikrofoneingang mit Vocal-Effekten und Vocoder
- Integrierte Stereolautsprecher, Bluetooth Audio und Bluetooth MIDI LE
- USB-Audio/MIDI, USB Memory, MIDI In/Out sowie XLR- und Klinken-Ausgänge
Technische Daten
- Tastatur61 Tasten | Anschlagdynamik | Channel Aftertouch
- KlangerzeugungZEN-Core | JUNO-X Model | JUNO-60 Model | JUNO-106 Model
- Parts4 Play Parts | 1 Rhythm-Part
- Scenes256
- Presets4000 Instrumente | 90 Drum Kits | 256 User
- DisplayLCD | 128 x 64 px
- Arpeggiatorklassischer Arpeggiator | I-Arpeggio | 5 Parts
- EffektePart MFX | Part EQ | Drive | Delay | Reverb | Master-EQ | Kompressor
- BluetoothAudio | MIDI LE | Version 4.2
- AnschlüsseXLR-Hauptausgänge | Klinken-Hauptausgänge | Stereo-Audioeingang | Mikrofoneingang | MIDI In/Out | USB Computer | USB Memory
- Lautsprecherintegriertes Stereo-System | 2x 4 W
- Stromverbrauchca. 20 W
- Gewicht11.6 kg
- Abmessungen (B x T x H)1072 x 333 x 118 mm
Lieferumfang
- Roland JUNO-X Synthesizer
- Netzteil
- Schnellstart-Anleitung
| Anzahl der Tasten: | 61 Tasten |
|---|---|
| Klangerzeugung: | Samplebasiert Virtuell Analog |
| Midi-Ausgänge: | 1x Midi out |
| Midi-Eingänge: | 1x Midi in |




